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Expressen: Vertrauen ist alles

Expressen

Zu viel Vertrauen in den falschen Charakter gesetzt, an den falschen Typen gehängt, zu viel Spiel gelassen und dann ins Bodenlose gestürzt? Wortspiele sind der Kletternde Freunde ... Aber hier geht es doch nicht um den oder die Ex, sondern umExpressen, kurz Exen genannt. An den mit flachen, kurzen Gurten verbundenen Karabinern scheiden sich die Geister: Dyneema oder Nylon? Jedes Material hat seine Vorzüge, denn es geht (wieder einmal) um den Charakter.

Auch als Polyethylen und Polyamid bekannt

Polyamid ist, um es kurz zu machen, Nylon. Exen aus Nylon erkennt man daran, dass sie etwas breiter sind, außerdem ist das Material gefärbt. 11 bis 16 mm sind hier normal. Dyneema heißt im normalen Sprachgebrauch Polyethylen. Die Schlingen fürExpressen sind mit 8 bis 11 mm deutlich schmaler, und das Material ist so glatt, dass es nicht eingefärbt werden kann. Daher sind Dyneema Schlingen weiß oder mit einem farbigen Band verwebt. Leichter sind die Dyneema Schlingen, weil sie einfach weniger Material haben. Dafür sind sie auch dünner und schwieriger zu greifen, wenn man es in der Panik mal eilig hat. Die sogenannte Panikexe ist also grundsätzlich aus Nylon (und hat wirklich nichts mit dem Komodowaran zu tun). Die Bruchlast der Exen liegt bei beiden Materialien grundsätzlich bei 22 kN, da gibt es also keinen Unterschied.

Exen im Set - das Express Set

Das Express Set wird nicht besonders schnell geliefert, sondern besteht aus Karabinern, die mit den Bandschlingen verbunden sind. Oft kommt das Express Set mit fünf oder mehr Expressen daher, denn logischerweise kommt man mit einer einzelne Exe nicht weit. Die per Gurtschlinge verbundenen Karabiner werden beim Klettern benötigt, um sich in die entsprechenden Haken im Felsen einzuhängen. Reine Hallenkletterer benötigen kein Express Set, denn selbst wer Vorstieg klettert, wird die Exen in der Halle bereits eingehängt finden. Outdoor sieht das etwas anders aus: Keine freischwingenden Exen am Berg.

Tipps und Tricks rund um die Expressen

Es sollte selbstverständlich sein, dass die Expressen immer mit dem Schnapper entgegen der Kletterrichtung eingehängt werden. Andernfalls können sie sich im Falle eines Sturzes selbst aus dem Bühlerhaken aushängen. Seit einigen Jahren sind Drahtschnapper auf dem Markt, die sicherer sein sollen als die Alternative, weil der Draht die Schnäppers so in sich verspannt ist, dass er sich bei extremer Belastung nicht selbst öffnen sollte. Wire, so die Handelsbezeichnung für Drahtschnapper, sind leichter sind als Karabiner aus Vollmetall (am Berg von Vorteil). Schauen Sie sich im Shop um und beachten Sie vor demKaufen vor allem auch die Bruchlast und Formen der Karabinerhaken. Da gibt es durchaus Unterschiede. Und nicht zuletzt ist die Anzahl der Exen wichtig: Lieber ein Express Set mehr als nötig dabei haben! Auf ein 60 m Seil werden normalerweise 10 bis 12 Expressen angegeben, mit 15 sind Sie gut dabei. Das gibt Ihnen die Freiheit an Stellen, die Sie ausbouldern müssen, zwei Exen zu nutzen. Zur Länge der Bandschlingen: Kurze Schlingen verkürzen Stürze, lange Schlingen begradigen den Seilgang (vor allem dann bedenkenswert, wenn alpin geklettert wird).

  

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