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Karabiner

Karabiner

Nein, viele davon braucht man eigentlich nicht. Trotzdem: Wer klettert, hat eigentlich immer den ein oder anderen Karabinerin Verwendung. Die schweren kleinen Metallteile werden zum Sichern verwendet, manchmal in Verbindung mit den Sicherungsgerät, zum Einbinden in das Seil, um Chalkbag oder andere Utensilien am Klettergurt zu befestigen, und sogar als Schlüsselanhänger soll der ein oder andere Kletterer (weibliche kletteraffine Personen eingeschlossen) Karabiner verwenden. Kurz und gut: Karabinerhaken braucht man immer wieder.

Materialkarabiner und Sicherungskarabiner, Verschlusskarabiner und Schnappkarabiner

Was ist wofür und wie bedient man es? Das ist eigentlich die zentrale Frage. Seit der Klettersport vor einen Jahren massentauglich wurden, überschwemmen namhafte Firmen den Markt mit ganz unterschiedlichen Karabinerhaken. Um es gleich vorweg zu nehmen: Zuverlässig sind die eigentlich alle, aber nur für den Zweck, zu dem sie hergestellt wurden. Materialkarabiner sind oft aus leichterem Aluminium und oft Schnappkarabiner. Sie sind nicht belastbar und dürfen auf keinen Fall zum Sichern von Personen genutzt werden. Die Belastbarkeit ist immer vom Hersteller angegeben. karabiner, die zum Sichern beim Klettern benutzt werden dürfen, sind aus Stahl gefertigt. In der Regel werden dafür Verschlusskarabiner verwendet, weil die sich nicht alleine Öffnen können. Schnappkarabiner können bei Druck und/oder Reibung unter Umständen selbständig aufgehen, und das ist ein Sicherheitsrisiko.

Unterschiede bei Verschlusskarabinern

Karabinerhaken mit Verschlussmechanismus werden grundsätzlich als sichere Haken beim Sichern eingesetzt. Manche Hersteller geben den Karabinern einen Drehverschluss, andere setzen auf die Twist-Lock-Technik, wieder andere kombinieren Druck- oder Zugbewegungen mit Drehungen. Der DAV unterscheidet in verschiedenen Sicherheitsabstufungen: Als verhältnismäßig unsicher gelten die Karabiner mit Twist-Lock-Verschluss und Schnappkarabiner. Im mittleren Bereich stuft der DAV Karabinerhaken ein, die mit einer Drehung von 360° oder mehr geöffnet werden oder die bereits genannten Pull-Twist- und Push-Twist-Technologien. In der hohen Sicherheitsklasse befinden sich derzeit nur noch Karabiner, bei deren Öffnung drei Bewegungen oder mehr ausgeführt werden müssen.  

Kompromisse eingehen

Nun stelle man sich vor: Da hängt jemand im Vorstieg und muss sich mit drei Bewegungen (einhändig, wohlgemerkt) in die Sicherung einhängen ... Unrealistisch. Ähnliches Szenario: Beim Schnupperlettern auf dem Volksfest soll sich ein absoluter Anfänger ins Seil einbinden - mit einem Karabinerhaken, dessen Bedienungsanleitung so komplex ist wie die für die neue Einkommenssteuersoftware. Auch unrealistisch. Daher werden beim Einbinden durchaus auch Schnappkarabiner verwendet,outdoor genauso wie in der Halle. Der Trick besteht darin, zwei Twist-Lock-Karabiner oder zwei Schnappkarabiner gegenläufig zu verwenden. Im Shop finden Sie daher eine große Vielfalt und unterschiedlichen Karabinerhaken, die alle ihre Daseinsberechtigung haben. Ihre Aufgabe ist es, sich vor dem Kaufen genau darüber klar zu sein, wofür Sie den Hakeneinsetzen wollen.

  

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